Bruno Möhring – der Jugendstilexperte

„Hausbesuch – wer steckt hinter Berlin und Brandenburgs Baukunst?“

Vergessene Architekten und ihre Bauherren

Bruno Möhring

Heute sind 23 Werke Bruno Möhrings in der Berliner Denkmalliste vermerkt, neben drei Bauten, die in Brandenburg erhalten sind. Es sind Wohnanlagen, Brücken, Türme und Jugendstilvillen. Als Weggefährte Alfred Grenanders machte Möhring sich seinerzeit einen großen Namen in Berlin, aber auch in Traben-Trarbach, Dortmund und Brandenburg. Um die Jahrhundertwende wurde er sogar zu einem der Hauptvertreter des Berliner Jugendstils. Dieser zeigt sich bei ihm vor allem in der Eisenornamentik am Hochbahnhof und Viadukt Bülowstraße, an der Maschinenhalle der Zeche „Zollern 2“ in Dortmund, in der Innenraumgestaltung des Restaurants Konss in Paris auf der Weltausstellung und bei seinen mit floralen Motiven versehenen Broschen. Doch Möhring war nicht nur bekannt als Baukünstler, er fungierte auch wesentlich als Architekturvermittler. Er nahm an elf nationalen und internationalen Ausstellungen teil, war Mitbegründer des Deutschen Werkbundes und Mitherausgeber und Autor von Architekturzeitschriften. Dennoch ist er vergessen. Warum?

Viel Spaß beim Reinhören wünschen Ihnen Ulrike Eichhorn und Dr. Klaus Dettmer

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Architekturkultur in Stadt und Land
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Bruno Möhring - der Jugendstilexperte
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